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Häufig gestellte Fragen rund um das Thema Dach

Verwendung von Pappdocken
Grundsätzlich ist der Einsatz von Pappdocken nur wegen der geltenden Rechtssprechung eingeschränkt worden. Der ausgebaute Wohnraum im Dachgeschoss ist laut Urteilen gleich- zusetzen mit normalen Wohnräumen. Daraus ergibt sich, dass die umfassende Hüllfläche dieser Dachgeschosse ebenso staub, schnee-und regendicht sein muss, wie die üblichen Wohnräume auch. Diese Anforderungen kann die Pappdocke nicht erfüllen. Nach dieser Rechtsprechung ist eine Eindeckung mit Unterspannung die minimale mögliche Ausführung um diesen An- forderungen zu genügen. Ich verweise dazu auf ein Urteil des OLG Schleswig vom 09.12.99 erschienen in der Zeitschrift IBR im Jahr 2000. In den Fachregeln ist die Pappdocke eingeschränkt worden, es gilt aber der Unternehmer schuldet den Bauherren für seine Arbeiten den Erfolg. Dieser Erfolg ist nicht an korrekte Ausführung gebunden. Das bedeutet obwohl die Pappdocke noch zulässig ist, kommt es zum Schadensfall hat der Unternehmer immer verloren. Die Pappdocke ist nicht mehr anerkannter Stand der Technik, und kann somit den heutigen Ansprüchen nicht mehr genügen.
Kondensat an Dachflächenfenstern, Pilz und Fäulnisbildung
Was ist Kondensat?

Kondensat ( Schwitzwasser) ist der feuchte, Niederschlag auf Gegenständen wie z.B. Getränkeflaschen und Spiegeln oder auf Fensterscheiben. Es bildet sich, wenn feuchte, warme Luft auf eine kalte Oberfläche trifft. Warme Luft kann erheblich mehr Wasser binden als kalte. Kühlt sich warme Luft ab z.B. an einer Fenster- scheibe, schlägt sich der überschüssige Wasseranteil der Luft nieder. Praktische Tipps gegen Kondensat: Begrenzen Sie die Zufuhr von Wasserdampf z.B.: Trocknen Sie Wäsche nicht in der Wohnung, halten Sie beim Kochen die Türen geschlossen und sorgen Sie anschließend für einen ausreichenden Luftaustausch, Verringern Sie die Anzahl der Pflanzen, Lüften Sie regelmäßig, die Luftfeuchtigkeit sollte ca. 50% betragen. Ein durchschnittlicher 3 Personen-Haushalt kommt Insgesamt in 24 Stunden auf bis zu 12 Liter Kondensat. Diese Feuchtigkeit kann auf längere Sicht Schimmel, Material und auch zu Gesundheitsschäden führen. Verhindern Sie das durch Lüften!!!! So lüften Sie richtig: Wenn sich Kondensat an Ihrer Fensterscheibe niederschlägt, ist das ein Warnsignal, sofort Lüften. Richtig Lüften Sie, wenn Sie Ihre Fenster 3-4 mal am Tag für 5 Minuten öffnen und am besten auf Durchzug stellen.

Außerdem raten wir Ihnen:
  • In Feuchträumen nur Kunststofffenster einzubauen
  • Dampfsperren sind beim Einbau, dringend Fachgerecht auszuführen.
  • ebenso die Wärmedämmung
  • Nach Möglichkeit sind Heizkörper unter den Fenster anzuordnen.
  • Fensterbänke können den Luftstrom am Fenster behindern, besser ist das Fenster unten Senkrecht zu verkleiden.
Grünbildung des Daches, was kann man tun?
Immer Vorausgesetz, dass die natürliche unproblematische Grünpa- tinierung des Daches unerwünscht ist, stellt die sachgerechte Dachhinterlüftung eine der wichtigsten Maßnahmen zur Vermeidung von Grünbildung dar. Auch auf die verschattende Vegetation im Gebäudeumfeld kann durch Zurückschneiden eingewirkt werden. Die Freiflächenplanung sollte allerdings eine weitgehende Freistellung des Gebäudes berücksichtigen. Zurzeit wird an Lösungskonzepten für Dachziegeloberflächen gearbeitet, die auf der Basis von Titanoxid versuchen, mittels permanenter Sauerstoffabgabe die Grünbildung zu vermeiden. Erste entsprechende Produkte sind ggf. im Jahr 2005 erhältlich. Gegen die weiteren standortbezogenden Faktoren kann in der Regel nichts unternommen werden. Die Nachträgliche Beschichtung ist auf Dachziegeln ungeeignet und kann zu Frostschäden am Ziegel führen. Biozide: Das aufbringen von Bioziden ist für die Umweltproblematisch und kann keinesfalls empfohlen werden. Zudem ist die Wirkung nur von kurzer Dauer. Kupferblechstreifen als Aussender von Vitrol, am First in Deckung eingearbeitet, werden als Abhilfe angesehen.!!!! Hier sollten allerdings auf die elektrolytischen Effekte mit geachtet werden. Zudem kann durchaus der Fall einteten, das sich im laufe der Zeit Grünbärte oder sogar dunkle Streifen durch Oxidablagerungen auf der Oberfläche optisch absetzen.
Wann gilt die neue Energieeinsparverordnung (EnEV) ?
Grundsätzlich bei allen Neu und Anbauten, zu beachten ist auch das die EnEV auch Anwendung findet bei:
  1. Dachumdeckungen/Dächer/Decken/Dachschrägen
    a)ersetz, erstmalig eingebaut werden
    b)die Dachhaut bzw. außenseitige Bekleidung oder Verschalung
       ersetzt oder neu eingebaut werden
    c)Innenseitige Bekleidungen aufgebracht oder erneuert werden
    d)Dämmschichten eingebaut werden
    e)zusätzliche Bekleidungen oder Dämmschichten an Wänden zum
       unbeheizten Dachraum eingebaut werden
  2. Flachdächer
    a) ersetzt oder erstmalig eingebaut werden Oder in der Weise erneuert    werden ,dass
    B)die Dachhaut ersetzt oder neu aufgebaut wird. z.B.: bei einem    vorhandenen Flachdach wird eine 2 Lagige neue Bitumenschweißbahn    aufgebracht, dann gilt der Nachweis für die EnEV!! oder das Flachdach    erhält eine Dachaufstockung, egal ob Ausbau- fähig oder nicht, es gilt    der Nachweis der EnEV! c)Dämmschichten neu eingebaut werden
Achtung: Bei Objekten mit mehr als 3 Wohnungen haben die Mieter ein Recht darauf, das bei Erneuerungen Ihnen der Nachweis der EnEV ausgehändigt wird. Bei Verstoß gegen die EnEV ist immer der Planer bzw. das Ausführende Unternehmen Haftbar zu machen und ein Nachträglicher Einbau sehr teuer, der immer zu Lasten derer geht.
Welche Dachlattenquerschnitte sind zulässig?
Für Dachlatten ist die Sortierklasse S10 (40*60mm) schon seit Jahren vorgeschrieben. In den Normen gab es noch nie das Maß 38*58mm, sondern nur 40*60mm. Die Sortierklasse S7 entspricht dem Lattenmaß 38*58mm, jedoch sieht die neue DIN 4074-Teil 1 von 2003 eine Sortierklasse S7 nicht mehr vor. Es kann von der Norm S10 abgewichen werden, wenn es einen Statischen Nachweis gibt. Bei einer Dachneigung von 45° müsste der Sparrenabstand kleiner als 70cm sein(lichtes Maß 62cm) dann sind noch Dachlatten von 38*58mm verantwortbar. Zu Ihrer Sicherheit werden nach S10 Norm die Stirnseiten der Dachlatten jetzt rot gekennzeichnet.
Materialgarantien
Wir verarbeiten nur Material was unsere Gewährleistung um viele Jahre überdauert. Diese Materialgarantien sind von den Herstellern beim Zentralverband des Dachdeckerhandwerks hinterlegt. Bitte achten Sie bei Preisvergleichen immer auf die Angebotenen Materialien und fragen Sie nach den Gewährleistungen dieser Materialien. Eine spätere Sanierung kann richtig teuer werden. Für den, der am falschen Ende spart, für den kann es am Ende richtigteuer werden!
In welchen Orten Arbeitet die Firma?
Unser Hauptbetätigungsfeld ist Berlin und Brandenburg, aber wir arbeiten auch Bundesweit wenn es die Situation erfordert.
 
Mitglied der Dachdeckerinnung